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News
26.03.2015
POLYTEC GROUP - Das Geschäftsjahr 2014

Im Geschäftsjahr 2014 stieg der Umsatz der POLYTEC GROUP gegenüber dem Vorjahr um ca. 3,1% auf EUR 491,3 Mio. Darin enthalten ist ein Umsatzbeitrag der beiden Ende November 2014 erworbenen niederländischen Werke in Roosendaal und Putte von rund EUR 8,5 Mio.

Im Geschäftsbereich PKW erhöhte sich der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 8,3% auf EUR 315,7 Mio. Der Umsatz des Bereiches entwickelte sich in allen Quartalen deutlich positiv. Alle für die POLYTEC GROUP wesentlichen Kunden im Seriengeschäft trugen zu diesem Anstieg bei.
 
Der Umsatz im Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge reduzierte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 11,1% auf EUR 123,1 Mio. Die Verminderung ist auf die allgemein rückläufige Marktentwicklung bei mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen zurückzuführen. Reduzierte Abrufe bei einem Kunden und Effekte aus der Abgasnormänderung EURO 6 trugen zum geringeren Umsatz bei.
 
Die Entwicklung im Geschäftsbereich Non-Automotive verlief während des Jahres sehr positiv. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 12,4% auf EUR 52,5 Mio.
 
Das EBITDA der POLYTEC GROUP belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf EUR 36,5 Mio. und lag somit auf dem Niveau des Vorjahres (EUR 36,4 Mio.). Die EBITDA-Marge sank um 0,2 Prozentpunkte auf 7,4%. Das EBIT erhöhte sich im Geschäftsjahr 2014 um EUR 0,4 Mio. oder 2,0% auf EUR 20,6 Mio. Das entspricht einer EBIT-Marge von 4,2%. Darin enthalten war ein Ergebnisbeitrag aus der erstmaligen Einbeziehung der beiden erworbenen niederländischen Unternehmen in Höhe von rund EUR 2,5 Mio.
 
Das Eigenkapital der POLYTEC GROUP stieg von EUR 137,2 Mio. zum Ende des Geschäftsjahres 2013 auf EUR 144,3 Mio. per 31. Dezember 2014. Trotz einer Dividendenauszahlung und des weiteren Rückkaufes eigener Aktien erhöhte sich das Eigenkapital durch das positive Konzernergebnis um EUR 7,1 Mio. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich deutlich von 50,2% auf 34,0%. Hauptgründe für diesen Effekt sind die Konsolidierung der beiden niederländischen Unternehmen und die im September 2014 abgeschlossene erfolgreiche Platzierung eines Schuldscheindarlehens mit einem Gesamtvolumen von EUR 100 Mio., das die Bilanzsumme von EUR 373,1 Mio. auf EUR 424,0 Mio. wesentlich ansteigen ließ. Gleichzeitig stieg dadurch der Endbestand der flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 auf EUR 111,9 Mio. (Vorjahr: EUR 34,2 Mio.).
 
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung für 2014 die Ausschüttung einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Dividende von EUR 0,25 je Aktie vor.
 

ERGEBNISAUSBLICK DES KONZERNS
Das Management der POLYTEC GROUP geht für das laufende Geschäftsjahr von einem Konzernumsatz von über EUR 600 Mio. aus. Das diesen Erwartungen zugrunde liegende deutliche Umsatzwachstum wird durch die ganzjährige Einbeziehung der beiden erworbenen niederländischen Werke sowie durch organisches Wachstum auf Basis des Serienstarts neuer Produkte unterlegt.
 
Auch die Ergebniszahlen sollten sich – trotz der geplanten Restrukturierungskosten aufgrund des Abschlusses eines Sozialplans für das Werk Gochsheim – spürbar verbessern. Angesichts der weiterhin volatilen Nachfrageentwicklung im Bereich Nutzfahrzeuge schließt das Management nicht aus, dass weitere Maßnahmen zum Abbau von Mitarbeitern folgen werden, die möglicherweise das Ergebnis belasten könnten. Im Markt für PKW erwartet das Management hingegen keine Überraschungen.


Der Jahresfinanzbericht und der Geschäftsbericht der POLYTEC HOLDING AG sind auf der Seite Publikationen zum Download bereit.

 
 
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